Die mit dem digitalen Wandel verbundenen Herausforderungen im Themenfeld CyberSicherheit können nur mit einem gesamtgesellschaftlichen Ansatz bewältigt werden. Ziel des Projektes „Dialog für Cybersicherheit“ des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist es daher, Cyber-Sicherheit für, mit und in der gesamten Gesellschaft zu gestalten. Das nexus Institut ist in Kooperation mit dem unabhängigen Think Tank iRights.Lab mit der Konzeption und Durchführung des Projektes beauftragt worden.

Das Projekt beruht auf einem Dialogmodell, das von Stakeholdern aller gesellschaftlichen Gruppen im Vorgängerprojekt „Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs“ (2018-2019) entwickelt wurde. Mit der Umsetzung dieses Multistakeholder- und Partizipationsmodells sollen geschlossene Diskursgruppen aufgebrochen, der dauerhafte Austausch der gesellschaftlichen Segmente (Medien und Kultur,  Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung) und insbesondere mit Akteuren der organisierten Zivilgesellschaft etabliert und sichtbar gemacht werden.

Das Projekt besteht aus drei Kernelementen:

In den Workstreams arbeiten Akteur*innen aller gesellschaftlicher Gruppen an verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Cyber-Sicherheit. Themen, Zielsetzung und Arbeitsweise können – ausgehend von Basiskriterien – von den Teilnehmer*innen selbst gewählt werden. Die Workstreams stellen ein offenes und flexibles Format dar und können für einen Zeitraum von drei bis ca. neun Monaten konzipiert werden.

Das jährlich stattfindende Forum „Denkwerkstatt sichere Informationsgesellschaft“, dient der Themenfindung und Konzipierung der Workstreams und dem Austausch unter den Teilnehmer*innen.

Ein durch die Projekt-Community bestimmtes Dialogkomitee soll den gesamten Prozess der Workstreams und der Denkwerkstatt begleiten, prüfen und sicherstellen, dass er transparent verläuft und den Erwartungen der Stakeholder gerecht wird.

Laufzeit: 10/2020 – 02/2024 (optional 03/2026)
Auftraggeber: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Mitarbeiter*innen: Prof. Dr. Christiane Dienel (Projektleitung), Franziska Detsch (stellv. Projektleitung), Fabian Dantscher, Antje Heera, Eva Shepherd, Max Westbrock

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