Seit August 2021 entwickeln Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel, Geschäftsführer des nexus Instituts und Leiter des Fachgebiets Arbeitslehre, Technik und Partizipation am Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der Technischen Universität Berlin und sein Team ein Kurzzeit-Fortbildungsprogramm für Führungskräfte zur Förderung von „Gendered Innovations“. Die 2019 gegründete Entain Foundation, eine gemeinnützige Stiftung der bwin Muttergesellschaft Entain, hat sich zum Ziel gesetzt, unter anderem verantwortungsvolles Glücksspiel, die Integrität des Sports, Diversität im Technologiebereich sowie Projekte mit lokalen Bezügen in den wichtigsten Märkten der Gruppe zu fördern. Die gemeinnützige Entain Foundation fördert internationale Initiativen und dieses Projekt reiht sich somit in eine Liste international bedeutsamer Initiativen der Stiftung ein. Es wird durch einen Beirat unterstützt, dem unter anderen Prof. Dr. Martina Schraudner, Leiterin des Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation und TU Fachgebietsleiterin „Gender und Diversity in der Technik und Produktentwicklung“ und Dr. Elizabeth Pollitzer, Vorsitzende der gemeinnützigen Organisation Portia Ltd mit Sitz in London, beisitzen. Franziska van Almsick, Botschafterin der Entain Foundation, kommentierte das Projekt: “Ich freue mich, dass sich die Entain Foundation diesem wichtigen Thema widmet und bin beeindruckt von ihrem Engagement zur Förderung von Vielfalt im Technologieumfeld.”

Franziska van Almsick, Botschafterin der Entain Foundation

Foto: Entain Plc

Gendered Innovations“ nutzt Methoden der Geschlechts-, Gender- und Intersektionalitäts-Analyse, um in der Medizin, Technik sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) neues Wissen zu schaffen. Die Wirksamkeit solcher Konzepte ist durch zahlreiche Fallstudien belegt. Bisher fehlt jedoch ein festes Curriculum zur Vermittlung von Gendered Innovations an Universitäten oder in Online-Trainings für Industrievertreter:innen. Das von dem nexus Institut und der TU Berlin entwickelte Executive Programm möchte diese Lücke schließen. Es richtet sich an Innovationsmanager:innen, Gründer:innen und Start-ups sowie Mitarbeitende aus Forschung & Entwicklung in Unternehmen, Hochschulen und Forschungsorganisationen. Der aus sieben Modulen bestehende englischsprachige Kurs verbindet die theoretische Wissensvermittlung mit praktischen Umsetzungstipps in der eigenen Organisation.

Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel: „Die Gender Perspektive ist, wie auch die Diversity Perspektive, ein ‚Eye Opener‘ für neue innovative Produkte und Dienstleistungen! Diese Perspektive wollen wir in unserem Executive Programm vermitteln.“

Foto: Unsplash/Gemma Chua-Tran