Künftige Krisen wie Klimakatastrophen, Pandemien oder geopolitische Herausforderungen zu bewältigen, hängt von einer guten Vorbereitung in der Bevölkerung ab. Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission ihre Strategie für eine EU-Union der Krisenvorsorge ins Leben gerufen. Dort wird die entscheidende Rolle der Bürger und lokaler Organisationen beim Aufbau widerstandsfähiger Gesellschaften hervorgehoben.

Ab März 2026 haben 150 zufällig ausgewählte Bürger aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten in einem Europäischen Bürgerrat diese Strategie diskutiert. nexus war gemeinsam mit den Partnern DemocracyX (Dänemark), Deliberativa (Spanien), Carbon Copy (Schweiz) für die Durchführung verantwortlich.

An insgesamt drei Wochenenden haben sich die Bürger:innen entlang der folgenden Leitfragen ausgetauscht:

  1. Wie können alle europäischen Bürger gestärkt und besser auf Krisen vorbereitet werden?
  2. Wie stellen wir sicher, dass die Maßnahmen und Initiativen der EU-Strategie für eine Union der Krisenvorsorge inklusiv und wirksam sind und den Bedürfnissen aller Bürger gerecht werden?
Gruppenbild des European Citizens' Panel, alle Teilnehmer stehen in einem großen Sitzungssaal der Europäischen Kommission vor einem Banner der Veranstaltung

Gruppenbild des Bürgerrats „Krisenvorsorge“

Die ausgearbeiteten Empfehlungen drehen sich um die Themenbereiche Kommunikation, Informationsintegrität, Inklusion, Selbstvorsorge, Engagement sowie Bildung und können hier eingesehen werden (PDF auf Englisch). Auch die Webseite der Europäischen Kommission für Bürgerbeteiligung bietet weitere Informationen.

Laufzeit: 01/2026 – 06/2026
Auftraggeber: Europäische Kommission, DG COMM
Team: Jakob Birkenhäger (Panel Lead), Ina Metzner (Projektleitung), Wiebke Blum, Philipp Offermann
Projektpartner: DemocracyX, Deliberativa, Carbon Copy

Fotos: European Commission