Mit der Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung 2025 hat sich der Bund auf den Weg gemacht, Entscheidungen, Prozesse und Strukturen effizienter zu gestalten. Ziel ist ein schneller, handlungsfähiger und digitaler Staat.
Im Zuge dieses Vorhabens setzt das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) ein Beteiligungsverfahren mit insgesamt 90 Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Deutschland um.
Da der Kontakt mit Verwaltungen eine direkte Schnittstelle zwischen Bürgergesellschaft und Staat ist, formen die Erfahrungen, die Bürgerinnen und Bürger hier machen, den Eindruck der Handlungsfähigkeit unseres Staats. Darum ist es wichtig, dass Verwaltungsleistungen eine hohe Servicequalität aufweisen und einen positiven Eindruck hinterlassen.
Das nexus Institut wurde damit beauftragt, in drei Regionen jeweils einen Workshop mit 30 Bürgerinnen und Bürgern durchzuführen, in denen Erfahrungen mit und Vorschläge für gute Servicequalität erhoben werden. Die Teilnehmenden werden per Zufallsauswahl aus dem Melderegister gezogen und zu den Veranstaltungen Ende Februar eingeladen. Dabei wird methodisch erarbeitet, wie gute Servicequalität von Verwaltungsdienstleistungen aussehen kann und welche Kriterien aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger dafür erfüllt sein müssen.
Die Ergebnisse fließen direkt in die Umsetzung der Modernisierungsagenda ein und werden in der Erarbeitung eines Tools zur Verbesserung der Servicequalität berücksichtigt. Parallel findet ebenfalls eine Beteiligung mit Verwaltungsmitarbeitenden statt.
Laufzeit: 12/2025 – 03/2026
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung
Team: Wiebke Blum (Projektleitung), Maria Jacob (stellv. Projektleitung), Jacob Birkenhäger
Foto: nexus Institut