Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt setzt nexus ein landesweites Projekt zur Verbesserung der Rahmenbedingungen des kommunalen Ehrenamts um. Ziel ist es, strukturelle Hürden für die politische Beteiligung von Frauen abzubauen und Kommunen dabei zu unterstützen, kommunalpolitisches Engagement geschlechtergerechter und besser mit beruflichen sowie familiären Verpflichtungen vereinbar zu gestalten.
Im Mittelpunkt steht ein praxisorientiertes Beratungsangebot für ausgewählte Pilotkommunen in Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit kommunalen Akteur:innen analysiert nexus bestehende Rahmenbedingungen, identifiziert Handlungsbedarfe und entwickelt Lösungsansätze. Dazu gehören unter anderem Workshops, Beratungen, Good-Practice-Recherchen sowie die Erarbeitung konkreter Instrumente zur Förderung einer familienfreundlichen Sitzungsstruktur. Die Erarbeitung der Angebote basiert auf einer Recherche und Analyse von Daten zur politischen Beteiligung von Frauen auf kommunaler Ebene, bei der die Hochschule Harz das Projekt unterstützt.
Aus den gewonnenen Erfahrungen und Ergebnissen werden Handreichungen und Fortbildungskonzepte für geschlechtergerechte Kommunalpolitik entwickelt. Schlussendlich entstehen Empfehlungen, um kommunale Ehrenämter geschlechtergerechter zu gestalten und ausgewogener besetzen zu können.
Laufzeit: 04/2026 – 07/2027
Auftraggeber: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
Projektpartner: Hochschule Harz
Team: Tzvetina Arsova Netzelmann (PL), Christiane Dienel (wissenschaftliche Leitung), Wiebke Blum,
Bild: Gründung des Netzwerks für Bürgermeisterinnen in Sachsen-Anhalt, September 2024
(Foto: Aktionsprogramm Kommune)