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12.12.2018
nexus intern
Bürgerhaushalt Paris: Eine Option für Berlin?

In Berlin gibt es derzeit deutliche Signale für die Einführung eines landesweiten Bürgerhaushalts. Bei einem solchen Beteiligungsverfahren diskutieren Bürgerinnen und Bürger über den Haushalt und können eigene Projektvorschläge einreichen. Was in einigen Bezirken, wie z. B. Lichtenberg, bereits seit Jahren praktiziert wird, wäre auf der Ebene eines Landes bundesweit ein Novum. Wie ein Bürgerhaushalt in einer Millionen-Stadt aussehen kann, dafür ist Paris ein interessantes Beispiel. Dort wurde bereits vor drei Jahren ein stadtweiter Bürgerhaushalt eingeführt, dem jährlich 100 Mio. Euro aus dem Investitionshaushalt zur Verfügung stehen.

Welche Erfahrungen damit gemacht wurden und was das für Berlin bedeuten kann, wurde am 27. November in einem deutsch-französischen Workshop diskutiert, den das nexus Institut und das Centre Marc Bloch im Rahmen einer internationalen Konferenz des Netzwerkes Bürgerhaushalt organisierten. An der Veranstaltung, zu der die Bundeszentrale für politische Bildung, Engagement Global und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagements eingeladen hatten, nahmen mehr als 180 Gäste aus lokaler Politik, Verwaltungen und Bürgerschaft aus über ein Dutzend Ländern teil. Damit jedoch nicht genug. Am Folgetag brachte sich Dr. Carsten Herzberg als nexus-Experte für Bürgerhaushalte auf der Konferenz „In Zukunft beteiligen: Ein Bürgerhaushalt für Berlin“ ein, die von der Stiftung Zukunft Berlin und der Berliner Senatskanzlei organisiert wurde. Darüber hinaus erstellt das nexus Institut im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung als Beitrag zur Berliner Diskussion eine Broschüre zum Pariser Verfahren, die Anfang 2019 erscheinen wird.

Foto: Ulrich Wessollek

 

 

03.12.2018 Im Rahmen des GLI:X-Projekts wurden am 20. November im Township Sharpeville südlich von Johannesburg zwei E-Lastenräder des Berliner Start-Ups anywhere.berlin in einer feierlichen Veranstaltung in der Stadthalle an die Gemeinde übergeben.
Projekt „GLI:X – Green Logistics Indicators for Gauteng, Südafrika“
Zwei E-Lastenräder für Township in Südafrika

Im Rahmen des GLI:X-Projekts wurden am 20. November im Township Sharpeville südlich von Johannesburg zwei E-Lastenräder des Berliner Start-Ups anywhere.berlin in einer feierlichen Veranstaltung in der Stadthalle an die Gemeinde übergeben.

Die beiden Fahrräder sollen als Piloten für eine nachhaltige und effizientere Abfallbeseitigung sowie für weitere Lieferzwecke getestet werden. Die Fahrräder werden von der örtlichen NGO SKDP betrieben und deren Nutzung vom Council for Scientific and Industrial Research (CSIR) evaluiert. Ziel ist es, verschiedene Nutzungen für die E-Lastenräder in einem Township zu erproben und zu evaluieren, welchen Mehrwert die Lieferung mit E-Lastenrädern hinsichtlich ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit gegenüber traditionellen Methoden generiert.

"Die Pilotstudie wird uns Aufschluss über die Machbarkeit des Einsatzes des E-Bikes in einem Township geben. Das E-Bike wird mit einem GPS ausgestattet sein, und jeder Fahrer wird über ein Mobiltelefon verfügen, um die Fahrräder zu verfolgen und Daten zu liefern, die seine Robustheit, Sicherheit und Laufleistung im Hinblick auf sein Geschäftsmodell zeigen", sagte MEC Vadi, Transportminister der Provinz Gauteng.

 

 

20.11.2018
Projekt „Bürgerdialog zur Zukunft des Internets“
Jetzt anmelden zum Bürgerdialog zur Zukunft des Internets am 8. Dezember in Berlin!

Egal ob Ihnen die digitale Welt ein Buch mit sieben Siegeln, oder im Gegenteil sehr vertraut ist: Wir suchen Sie, um mit Ihnen über die Zukunft des Internets zu sprechen! Wem gehört das Internet? Wer sollte Zugang haben? Wie steht es um Datensicherheit und Datenschutz? Diese Fragen sind von großer Bedeutung, denn das Internet verändert unseren Alltag grundlegend, auch wenn wir es selbst nicht nutzen. Es beeinflusst die Art und Weise, wie wir uns bewegen, konsumieren, mit Freunden und Familie kommunizieren und auch wie wir arbeiten, lernen und erinnern.

In den Jahren 2018 und 2019 sollen weltweit Tausende von „normalen“ Bürgerinnen und Bürgern in einen globalen Bürgerdialog über die Zukunft des Internets einbezogen werden. Seien auch Sie dabei – Sie brauchen kein Expertenwissen, um teilnehmen zu können! Eine Anmeldung ist direkt hier möglich.

Mehr Informationen finden Sie auf der Projekt-Webseite wetheinternet.org und auf diesem Info-Flyer.

 

 

13.11.2018
Projekt „Klimaanpassungskonzept für den Landkreis Ostallgäu und die kreisfreie Stadt Kaufbeuren“
Workshop zur Klimawirkungsanalyse in Marktoberdorf

Die anhaltend hohen Temperaturen in diesem Sommer mit den bekannten Folgen (Waldbrände, Fischsterben, Ernteausfälle) haben deutlich gemacht, dass sich das Klima weltweit und in Deutschland ändert. Doch welche klimatischen Bedingungen sind künftig im Landkreis Ost-allgäu zu erwarten und welche Folgen haben diese für die dort lebenden Menschen, ihre Lebensgrundlagen und die Umwelt?

Um nicht nur zu reagieren, sondern aktiv gestalten zu können, hat der Landkreis Ostallgäu als erster Landkreis in Bayern gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren die Erstellung eines „Klimaanpassungskonzeptes“ beschlossen. Ziel ist es, sich rechtzeitig mit den konkreten Chancen und Risiken des Klimawandels vor Ort befassen und darauf aufbauend Maßnahmen zu entwickeln, die das Ostallgäu fit für die Zukunft machen.

Damit dieses Konzept mit Leben gefüllt werden kann, ist die Akteursbeteiligung ein zentraler Bestandteil des Projekts. Denn die vielen unterschiedlichen, von Klimafolgen betroffenen Handlungsfelder erfordern das Zusammenführen des Fachwissens verschiedener lokaler ExpertInnen. Zu diesem Zweck veranstaltete nexus einen ersten Workshop zur Klimawirkungsanalyse mit rund 40 TeilnehmerInnen am 25. Oktober 2018 in Marktoberdorf. Dabei wurde angeregt diskutiert und geklärt, welche Klimawirkungen bzw. Folgen für das Ostallgäu von besonderer Bedeutung sind. Die Ergebnisse dienen den folgenden Workshops als Grundlage zur Abstimmung einer Gesamtstrategie und zur Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs für die Region.

Mehr Informationen finden Sie auch auf der nexus-Projektseite.

 

 

13.11.2018 Die nexus Akademie für Partizipative Methoden wurde durch die AGETHUR beauftragt, in Meiningen und Ilmenau jeweils einen Planungsworkshop mit den Akteuren zu konzipieren und zu moderieren, um zukünftige Bürgerforen partizipativ zu gestalten.
Akademie für Partizipative Methoden
Planungsworkshops für partizipative Bürgerforen in Meiningen und Ilmenau

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit „Ältere im Quartier“ der Agethur begleitet mit dem neuen Format „Gesund alt werden im Quartier“ Akteure in den thüringischen Kommunen Meiningen und Ilmenau bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Ideen zur Gesundheitsförderung älterer Menschen, aber auch weiterer Bevölkerungsgruppen. Lebensqualität und Gesundheit im Quartier sollen langfristig erhalten und verbessert werden. Die Begleitung umfasst eine bedarfsgerechte Unterstützung und Fortbildung der Quartiersakteure.

Die nexus Akademie für Partizipative Methoden wurde durch die AGETHUR beauftragt, in beiden Quartieren jeweils einen Planungsworkshop mit den Akteuren zu konzipieren und zu moderieren, um zukünftige Bürgerforen partizipativ zu gestalten. Dr. Birgit Böhm führte am 26.09.2018 in Meiningen und am 19.10.2018 in Ilmenau die Workshops durch. Mit den Planungsworkshops wurden die Akteure dabei unterstützt, sich über die Bedeutung von Partizipation, Methoden und Beispiele zu informieren und für die vorgesehenen Bürgerforen partizipative Elemente zu entwickeln. „Es war mir wichtig, dass am Ende der Workshops jeweils eine konkrete Planung mit allen wesentlichen Punkten für die Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der Bürgerforen vorliegt“, so Dr. Birgit Böhm, „ und dieses Ziel haben wir erreicht. Ich freue mich, dass die Akteure damit in die praktische Umsetzung gehen können.“

Fotos: Agethur, Hendrik Beck

 

 

08.10.2018 Mit einem Workshop am 27. September 2018 begann die zweite Hälfte des Projekts Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs. In Berlin kamen zehn Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien sowie Verwaltung zusammen, um die Planungen für die zweite Projektphase bis September 2019 zu reflektieren und gemeinsam weiter auszugestalten.
Projekt „Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs“
Auftakt zur zweiten Projektphase des gesellschaftlichen Dialogs

Mit einem Workshop am 27. September 2018 begann die zweite Hälfte des Projekts "Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs". In Berlin kamen zehn Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien sowie Verwaltung zusammen, um die Planungen für die zweite Projektphase bis September 2019 zu reflektieren und gemeinsam weiter auszugestalten.

Nachdem die Stakeholdergruppen bereits bei einem Strategie- und Planungsworkshop im Juni 2018 Umsetzungsvorschläge für die Vertiefung des gesellschaftlichen Dialogs erarbeiteten, gestaltete das Projektteam anschließend den zweiten Projektabschnitt auf Basis dieser partizipativ entwickelten Ideen. In vier Kleingruppen wurden nun die Teilprojekte spezifiziert und die nächsten Arbeitsschritte besprochen. In den kommenden Wochen und Monaten werden – unter regelmäßiger Beteiligung der Vertreterinnen und Vertreter aus den dargestellten Stakeholdergruppen – die Arbeitspakete sukzessive umgesetzt.

Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs", das im Januar 2018 gestartet ist. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik möchte mit diesem Projekt an den Erfolg des Vorgängerprojektes "Digitale Gesellschaft: smart & sicher" (SuSi) anknüpfen. Die Ergebnisse dieses Multi-Stakeholder-Workshops unterstützen die erfolgreiche Realisierung des vertieften Dialogs zur gesellschaftlichen Gestaltung von Cyber-Sicherheit. nexus führt das Projekt im Auftrag des BSI in Zusammenarbeit mit Digitale Gesellschaft e.V. durch.

Foto: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

 

 

28.09.2018
nexus intern
Roundtable Discussion on Innovating Indian Democracy

The high-decibel mainstream, partisan, political rhetoric in India focuses on the country being the 'largest’ democracy in the world. However, election campaigns are often dominated by ‘prime ministerial candidates’ when in-fact they don’t control the day-to-day affairs of people’s neighbourhoods. This means that most voters don’t even know the name of the specific candidate they vote for, let alone their education or criminal record.

The Informed Voter Project was created in 2009 to address these and other issues about India’s democracy. It is the most comprehensive portal in India to help citizens continuously monitor the performance of their elected officials. During elections, it provides detailed candidate profiles and comparative analysis conducted by Academic Institutions, enabling citizens to vote with information and not based on caste, identity, rumours, and propaganda.

Vivek Gilani, founder of the Informed Voter Project, visited nexus Institute on September 18, 2018 for a roundtable discussion on innovating Indian democracy in light of the upcoming Indian National Elections in early 2019. The Informed Voter Project is preparing to establish an Informed Voting Service in 5 Indian cities to enhance the 'quality' of the election so that Indian citizens vote based on information and look beyond rumours, biased opinions cultivated by mass media, and religious/caste identity.

To find out more, visit the project website http://mumbaivotes.com/. If you would like to support the project, you can donate via http://noe21.org/en/donate/.

 

 

05.07.2018Am 20. Juni 2018 kamen in Berlin elf Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur & Medien sowie Verwaltung zusammen, um Ziele und Strategien für die Verstetigung des gesellschaftlichen Dialogs des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu definieren.
Projekt „Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs“
Multi-Stakeholder-Workshop in Berlin

Am 20. Juni 2018 kamen in Berlin elf Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur & Medien sowie Verwaltung zusammen, um Ziele und Strategien für die Verstetigung des gesellschaftlichen Dialogs des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu definieren. Ausgehend von den Ergebnissen der vergangenen "Denkwerkstatt Sichere Informationsgesellschaft" wurden Ziele, Themen, Aktivitäten und Formate diskutiert und priorisiert. Drei Kleingruppen erarbeiteten konkrete Umsetzungsvorschläge für den gesellschaftlichen Dialog des BSI und hielten ihre Ideen in einer Projekt-Roadmap fest. Daneben einigte sich die Gruppe auf Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit. Die Ergebnisse des Workshops werden nun aufbereitet und der weitere Projektverlauf gemeinsam mit dem Auftraggeber abgestimmt.

Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs", das im Januar 2018 gestartet ist. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik möchte mit diesem Projekt an den Erfolg des Vorgängerprojektes "Digitale Gesellschaft: smart & sicher" (SuSi) anknüpfen. Die Ergebnisse dieses Multi-Stakeholder-Workshops unterstützen die erfolgreiche Realisierung des vertieften Dialogs zur gesellschaftlichen Gestaltung von Cyber-Sicherheit.

Foto: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

 

 

 

20.06.2018OPIN ist die Plattform für digitale Jugendbeteiligung, die im Rahmen des europaweiten Innovationsprojektes EUth - Tools and Tips for Mobile and Digital Youth Participation in and across Europe entwickelt wurde.
Projekt "EUth"
Beitrag zur Beteiligungsplattform OPIN erschienen

„Die Beteiligung Jugendlicher an Entscheidungsprozessen fördert grundlegende soziale Fähigkeiten wie sachbezogenes Argumentieren, faires Verhalten in Diskussionen und den Gestaltungswillen. Die so gewonnenen Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Standpunkten und das direkte Einbezogenwerden in Entscheidungen stärken das Selbstwertgefühl der Jugendlichen und motivieren zum gesellschaftlichen Engagement,“ beschreibt nexus-Mitarbeiterin Dr. Carina Brumme in einem Beitrag in der 19. Ausgabe der Zeitschrift für Jugendsozialarbeit DREIZEHN die Bedeutung der Jugendbeteiligung. In ihrem Beitrag beschreibt sie die Vorteile von Partizipationsprozessen für Jugendliche, die Online-Elemente integrieren, und wie sich diese mithilfe der von nexus mitentwickelten digitalen Beteiligungsplattform OPIN umsetzen lassen.

Sie können die Zeitschrift DREIZEHN hier kostenfrei lesen (externer Link).
Zur Plattform für digitale Jugendbeteiligung OPIN gelangen Sie hier.
Mehr Informationen zum Projekt „EUth“ finden Sie auf der nexus-Projektseite und unter www.euthproject.eu.

 

 

 

01.06.2018
Projekt "Klimafit"
Sensibilisierungsveranstaltung im Handels- und Industriepark Kiel-Wellsee

Zum Abschluss des Projektes Klimafit lieferten nexus und GreenAdapt am 21. März 2018 einen Sensibilisierungsbeitrag zur betrieblichen Klimawandelanpassung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Rahmen der Jahreshauptversammlung des HIP Kiel-Wellsee e.V. Dabei konnten Unternehmen einen Einblick gewinnen, wie sie sich auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten können. Zunächst wurde anhand von Klimaszenarien für die Stadt Kiel auf die zu erwartenden Folgen des Klimawandels aufmerksam gemacht und anschließend Beispiele aus der Praxis aufgeführt, wie vorausschauende Handlungskonzepte aussehen können.

Da gerade KMU häufig nicht die notwendigen Ressourcen für die Ausarbeitung einer Strategie zur Anpassung an den Klimawandel zur Verfügung stehen, haben nexus und GreenAdapt ein gemeinsames Beratungsangebot entwickelt. Mehr Informationen über die Klimaanpassungsberatung finden Sie hier.

 

 

17.05.2018
nexus intern
Beiratsmitglied Claudine Nierth erhält das Bundesverdienstkreuz

nexus beglückwünscht Claudine Nierth herzlich zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Anlässlich des 69. Jahrestages des Inkrafttretens des Grundgesetzes erhält sie am 22. Mai 2018 zusammen mit 23 weiteren Frauen und Männern den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Das Bundespräsidialamt begründet die Ehrung von Frau Nierth wie folgt: „Die Künstlerin engagiert sich seit Langem für demokratische Mitwirkung. Seit 1998 ist Claudine Nierth Vorstandssprecherin des Vereins Mehr Demokratie, dessen Thema die Schaffung und der Ausbau von direktdemokratischen Instrumenten ist. Claudine Nierth ist anerkannte Expertin auf diesem Gebiet und eine über Deutschland hinaus gefragte Referentin. Auch wenn die direkte Demokratie in einem Spannungsverhältnis zur repräsentativen Demokratie steht, ist der Austausch darüber, ob unser Land mehr Volksentscheide braucht, stets bereichernd. Wie lassen sich kluge Entscheidungen unter breiter Teilhabe am besten erreichen? Diese wichtige Frage setzt Claudine Nierth immer wieder auf die politische Agenda. Außerdem ist sie im Vorstand der Gemeinnützigen Treuhandstelle Hamburg aktiv – einer Institution, die Geld sammelt und ermöglicht, dass aus guten gesellschaftspolitischen Ideen erfolgreiche Projekte werden.“

 

 

27.04.2018
Projekt Jugenddialog "Unser Klima! Unsere Zukunft!" anlässlich der COP 23
Jetzt für die Konferenz anmelden!

Mit dem Jugenddialog "Unser Klima! Unsere Zukunft!" anlässlich der 23. Weltklimakonferenz in Bonn 2017 hat das Bundesumweltministerium Vertreterinnen und Vertretern der jungen Generation Gelegenheit gegeben, ihre Ansprüche an eine künftige Klimaschutzpolitik zu formulieren und publik zu machen.

Auf der Konferenz "Unser Klima! Unsere Zukunft!" Jugenddialog zur 23. Weltklimakonferenz – Rückschau und Perspektiven am 15. Mai 2018 in Berlin werden Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft mit den jungen Autorinnen und Autoren dieser Forderungen in den Austausch treten und diskutieren, welche Möglichkeiten der Umsetzung sie sehen. Auf dem Podium werden u.a. Staatssekretär Jochen Flasbarth, Celia Wicher (BUNDjugend) und Christoph Petri (DIHK) diskutieren.

Hier können Sie sich bis zum 8. Mai anmelden. Die Konferenz findet in den Räumen des BMU statt (Stresemannstr. 128-130).

Mehr Informationen finden Sie auf cop23.de/jugenddialog und auf der nexus-Projektseite.

 

 

17.04.2018
Projekt "Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs"
4. Denkwerkstatt Sichere Informationsgesellschaft in Potsdam

Am 12. und 13. April 2018 kamen in Potsdam etwa 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zur nun bereits vierten "Denkwerkstatt Sichere Informationsgesellschaft" zusammen. Auf Basis des im Juni 2017 erarbeiteten Impulspapiers diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Bereich der Informationstechnik Fragen der Haftung und Bedienbarkeit sowie der internationalen Zusammenarbeit und des gesellschaftlichen Umgangs mit Risiken. Sie erörterten zudem Themen wie digitale Bildung sowie Standards und Mindestanforderungen für sichere Informationstechnik. Am zweiten Tag fokussierte sich die Debatte auf die Voraussetzungen und Erwartungen hinsichtlich der Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs, der mit den Denkwerkstätten angestoßen wurde.

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27.02.2018
Projekt "Sustainable Urban Logistics"
Stakeholder-Workshop in Manila am 22. und 23. Februar

Gemeinsam mit dem Südostasien-Sekretariat von ICLEI - Local Governments for Sustainability organisierte das nexus Institut im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts Sustainable Urban Logistics am 22. und 23. Februar 2018 einen Stakeholder-Workshop in der Metropolregion Manila. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Zivilgesellschaft, Privatsektor und Kommunalverwaltung diskutierten gemeinsam die Herausforderungen in der urbanen Logistik auf den Philippinen, vor allem aber in den Partnerstädten Santa Rosa, General Santos und Cebu City. Dabei bekamen die Projektpartner die Gelegenheit sich gegenseitig kennenzulernen und sich über zukünftige Erfordernisse eines nachhaltigen urbanen Logistiksektors auszutauschen.

Mehr Informationen finden Sie auch auf der nexus-Projektseite.

 

 

31.01.2018 Partizipation in allen Lebensbereichen ist das Ziel einer umfassenden Partizipationskultur. In Kindergartengesetzen und Bildungsplänen der Länder hat Partizipation deshalb immer größere Bedeutung bekommen, so auch in der neuen Fassung des Thüringer Kindertagesbetreuungsgesetztes. Den Weiterbildungsbedarf, der sich dadurch für Fachkräfte in den Kitas ergibt, hat die Agethur jetzt aufgegriffen. Sie hat das nexus Institut mit der Konzeption und Durchführung eines Workshops zu Partizipation in Kindertagesstätten beauftragt. Foto: Agethur, Carolin Voigt
Akademie für Partizipative Methoden
Workshop zu Partizipation in Kindertagesstätten

Partizipation in allen Lebensbereichen ist das Ziel einer umfassenden Partizipationskultur. Auch Kinder sollen sich beteiligen können, denn Partizipation ist ein Schlüssel für Bildung und Demokratie. In Kindergartengesetzen und Bildungsplänen der Länder hat Partizipation deshalb immer größere Bedeutung bekommen, so auch in der neuen Fassung des Thüringer Kindertagesbetreuungs-gesetzes. Den Weiterbildungsbedarf, der sich dadurch für Fachkräfte in den Kitas ergibt, hat die Agethur – Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. jetzt aufgegriffen. Sie hat das nexus Institut mit der Konzeption und Durchführung eines Workshops zu Partizipation in Kindertagesstätten beauftragt. Der Workshop fand 25.01.2018 statt. „Innerhalb von 48 Stunden, nachdem wir den Workshop über unsere Verteiler angekündigt hatten, waren alle Plätze belegt“, sagt Dr. Afra Kern von der Agethur. Die Nachfrage war so groß, dass bereits der nächste Workshoptermin mit nexus vereinbart wurde.

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29.01.2018
Projekt "Bürgerbus Arzberg"
Bürgerbus in Arzberg im ersten Jahr sehr gut angenommen

Bereits vor dem ersten Jubiläum haben die ehrenamtlichen Fahrer des Bürgerbusses im Landkreis Nordsachsen mehr als 1.000 Fahrgäste befördert. Dies zeigt deutlich die große Akzeptanz, die der Bürgerbus vor Ort erfährt. nexus beriet die Gemeinde Arzberg und den Landkreis bei der Konzeption und Umsetzung des Bürgerbusprojektes.

Lesen Sie hier auch einen ausführlichen Bericht der Torgauer Zeitung.

 

 

23.01.2018
Projekt "Dörpsmobil"
Leitfaden für elektromobiles Carsharing im ländlichen Raum auf der Internationalen Grünen Woche vorgestellt

Im Auftrag des AktivRegionen Netzwerks Schleswig-Holstein hat nexus - basierend auf dem Vorbild Klixbüll - einen Leitfaden erstellt, der am 21.01.2018 auf der Grünen Woche erstmals präsentiert wurde. Die Gebrauchsanweisung "Dörpsmobil SH – Wir bewegen das Dorf! Leitfaden für elektromobiles Carsharing im ländlichen Raum" wurde im Beisein der Innenstaatssekretärin Schleswig-Holsteins Kristina Herbst auf der Grünen Woche in Berlin vorgestellt und Ansätze zur Verbreitung des Konzepts diskutiert. Getragen wurde und wird das Vorhaben gemeinsam von allen 22 Aktivregionen in Schleswig-Holstein.

Mehr Informationen und den Leitfaden als Download finden Sie auf der nexus-Projektseite und beim Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein.
Lesen Sie hier auch die Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Leitfadens.

Foto: © Akademie für die ländlichen Räume SH