nexus Studie zu Fahrgastrechten in der Europäischen Union EU-Servicegarantien: Bewertung und Beobachtung von Tendenzen im Hinblick auf Fahrgastbedürfnisse in den Bereichen Fahrgastservice und –behandlung

Im Weißbuch "Die Europäische Verkehrspolitik bis 2010: Weichenstellungen für die Zukunft" formulierte die Europäische Kommission ihr Ziel, die zukünftige europäische Verkehrspolitik verstärkt an der Nachfrage und den Bedürfnissen der Bürger auszurichten. Im Zuge dessen hat die Kommission im Februar 2005 einen einheitlichen Rechtsrahmen für Fluggastrechte verabschiedet sowie einen Vorschlag für die Rechte der Bahnpassagiere vorgelegt.

Es stellt sich nun die Frage, welche freiwilligen Serviceleistungen und Entschädigungen europäische Verkehrsunternehmen Fahrgästen im Störungsfall, z. B. bei Verspätung, Anschlussverlust oder Überbuchung, bieten. Inwieweit erfordert die Situation gemeinsame Maßnahmen der europäischen Verkehrspolitik für eine verstärkte Berücksichtigung der Fahrgastbedürfnisse und die Umsetzung verbesserter Servicequalität?

Ziel der Studie war es, eine Gegenüberstellung und vergleichende Bewertung der bestehenden Standards im Beschwerdemanagement, von Qualitätsversprechen und Servicegarantien zwischen den Anbietern im Verkehrsmarkt und den Kunden in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vorzunehmen.

Hierzu wurden in einem ersten Schritt die bestehenden Angebote für Verkehrsdienste mit Bahnen, Bussen, Schiffen und Flugzeugen in den einzelnen EU-Ländern zusammengestellt. Ergänzend erfolgte im Anschluss eine qualitative Analyse im Hinblick auf Umsetzungsgrad und rechtlicher Bindung der Garantien sowie Akzeptanz und Erfolg dieser aus Sicht der Fahrgäste und Interessenverbände.

Laufzeit: 01/2006 - 12/2006
Verantwortliche Mitarbeiter/in: Nancy Neugebauer, Holger Jansen, Dr. Martin Schiefelbusch
Auftraggeber: Europäische Kommission, Generaldirektion Energie und Verkehr

Download nach Projektabschluss:
Abschlussbericht (pdf)
Länderberichte (pdf)
Rechtliche Prüfung zum EU-Verbraucherrecht (pdf)