Mit zunehmendem Alter fällt es vielen Menschen schwer, sich eigenständig fortzubewegen. Ziel des Projekts war es, einen virtuellen Begleiter zu entwickeln und zu erproben. Das Gerät assistiert ältere Menschen und steigert so die Mobilität in einem großstädtischen Umfeld. Der virtuelle Begleiter kombiniert ein neuartiges, durch Sprachsteuerung zu benutzendes Endgerät mit einem zentral bereitgestellten, personenspezifischen Ortungs-, Navigations- und Assistenzdienst. Virtueller Begleiter – Angebote zur Sicherung der eigenständigen Mobilität älterer Menschen

Mit zunehmendem Alter fällt es vielen Menschen schwer, sich eigenständig fortzubewegen. Ziel des Projekts war es, einen "virtuellen Begleiter" zu entwickeln und zu erproben. Das Gerät assistiert ältere Menschen und steigert so die Mobilität in einem großstädtischen Umfeld. Der "virtuelle Begleiter" kombiniert ein neuartiges, durch Sprachsteuerung zu benutzendes Endgerät mit einem zentral bereitgestellten, personenspezifischen Ortungs-, Navigations- und Assistenzdienst. Mit dem Gerät – in der Größe einem Smartphone vergleichbar – kann der Benutzer lokalisiert werden. Es leitet ihn kleinräumig auch innerhalb öffentlicher Gebäude, wie etwa U-Bahnanlagen, entsprechend der persönlichen Bedürfnisse. Bei Bedarf kann über das Gerät jederzeit Kontakt mit der Betreuungszentrale aufgenommen werden.

Im Rahmen des Projektes wurden sowohl das Gerät als auch die dazugehörigen Dienstleistungen entwickelt und getestet. In einem zweiten Schritt sollten neben den Assistenzdiensten auch telemedizinische Leistungen integriert werden. nexus war an Bedarfsanalyse und Entwicklung von Betriebs- und Geschäftsmodellen für den "virtuellen Begleiter" beteiligt. Das Projekt war Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung im BMBF-Programm "Mobil bis ins hohe Alter – nahtlose Mobilitätsketten zur Beseitigung, Umgehung und Überwindung von Barrieren."

Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit: 02/2012 – 01/2015
Projektpartner: Charité, DResearch, HTC, Paritätische, VIOM
Mitarbeiter/in: Dr. Christine von Blanckenburg, Dr. Martin Schiefelbusch