Die Digitalisierung der Gesellschaft schreitet voran. Mit neuer Technik ergeben sich neue Wege, um Bürger stärker zu beteiligen. Hier setzt das Projekt EUth in der jungen Zielgruppe an: Jugendpartizipation soll mit digitalen Hilfsmitteln gefördert werden. Das Projektkonsortium will Instrumente und Methoden so einfach wie möglich gestalten, um die weitere Verbreitung zu fördern. Ziel des Projekts ist es, eine Internetplattform bereitzustellen, auf der Beteiligungsprozesse organisiert werden. Verwaltungen und Jugendorganisationen sollen mit dieser Unterstützung Europäische Jugendbeteiligungsprozesse noch besser organisieren können.

Projekt EUth – Tools and Tipps for Mobile and Digital Youth Participation in and across Europe

Die Digitalisierung der Gesellschaft schreitet voran. Mit neuer Technik ergeben sich neue Wege, um Bürger stärker zu beteiligen. Hier setzt das Projekt EUth in der jungen Zielgruppe an: Jugendpartizipation soll mit digitalen Hilfsmitteln gefördert werden. Das Projektkonsortium will Instrumente und Methoden so einfach wie möglich gestalten, um die weitere Verbreitung zu fördern.

Ziel des Projekts ist es, eine Internetplattform bereitzustellen, auf der Beteiligungsprozesse organisiert werden. Verwaltungen und Jugendorganisationen sollen mit dieser Unterstützung Europäische Jugendbeteiligungsprozesse noch besser organisieren können. Die Plattform wird aus drei Teilen bestehen:

  • Werkzeuge und Applikationen für Web- und mobile Partizipation;
  • Handreichungen zur optimalen Nutzung der Applikationen;
  • Länderspezifische Rahmenbedingungen zur Bewältigung von Besonderheiten wie Online-Moderation, Sicherheit usw.

Die Entwicklung der Plattform findet in einem "Living Lab" statt und wird dank des partizipativen Produktdesigns einfach zu handhaben und an Nutzerbedürfnisse angepasst sein. Drei Pilotprojekte verwenden die Plattform für ihre partizipativen Prozesse und tragen durch ihr Feedback zu deren Optimierung bei:

  • Belgien: Europäische Jugendorganisation AEGEE;
  • Frankreich: Stadt Paris und Französische Vereinigung der Gemeindezentren;
  • Italien-Slowenien: Young Community Managers und jeweilige Stadtverwaltungen.

Das Projekt EUth verfolgt eine nachhaltige Innovationsstrategie, die unter anderem die Weiterverwendung der Plattform nach Projektende zum Ziel hat. Den Anschub für eine aktive Nutzung der Plattform durch Verwaltungen und Jugendorganisationen liefert eine Ausschreibung zum Projektende, bei dem zehn Europäische Verwaltungen oder Organisationen mit 10.000 EUR unterstützt werden, um die Implementierung von Partizipationsstrategien zu realisieren.

Das Projekt wird im Rahmen des EU-Forschungsprogramms Horizont 2020 im nexus Institut koordiniert. Neben der Koordination betreut nexus das Arbeitspaket 3 "EUth-methods". Hier geht es darum, Plattformnutzer durch die Features und Applikationen der Plattform zu führen und dabei zu helfen, die für den Nutzer passendste Kombination der Instrumente zu finden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite www.euth.net
Hier gelangen Sie zur Plattform für digitale Jugendbeteiligung OPIN: www.opin.me

Auftraggeber: EU-Kommission, Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020
Laufzeit: 03/2015 – 02/2018
Verantwortliche Mitarbeiter/in: Kerstin Franzl, Nicolas Bach

Projektkonsortium:
Missions Publiques, Frankreich
Liquid Democracy e. V., Deutschland
IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V.
Fonden Teknologiraadet, Dänemark
Alfstore SAS, Frankreich
Kungliga Tekniska Högskolan (KTH), Schweden
Istituto di Studi per L’Integrazione dei Sistemi SC (ISIS), Italien
Razvojni Center SRCA Slovenije D.o.o, Slowenien
Association des Etats Generaux des Etudiants de L’Europe (AEGEE), Belgien
Agence Europeenne pour L’Information et le Conseil des jeunes ASBL Eryica, Luxemburg