Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs

„Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs“ ist ein durch das BSI initiiertes und beauftragtes Projekt, das von einem Konsortium aus dem nexus Institut und dem Digitale Gesellschaft e. V. zusammen mit Dr. Ben Wagner (Europa-Universität Viadrina) als Unterauftragnehmer durchgeführt wird. Das Projekt startete im Januar 2018 und ist das Nachfolgeprojekt von "Digitale Gesellschaft: smart & sicher" (SuSi).

Anknüpfend an den erfolgreichen Abschluss von SuSi im September 2017 hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, den gesellschaftlichen Dialog zum Thema Cyber-Sicherheit mit Akteurinnen und Akteuren aus Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und besonders der Zivilgesellschaft zu institutionalisieren.

Vor diesem Hintergrund werden eine Denkwerkstatt im April 2018 und darauf aufbauende, vertiefende Workshops durchgeführt. Durch diesen Prozess können die Ziele sowie Strategien zur Fortführung und Institutionalisierung des Dialogs gemeinschaftlich entwickelt werden. Entsprechend dem Vorgängerprojekt wird dabei ein Multi-Stakeholder-Ansatz verfolgt, der den notwendigen gesamtgesellschaftlichen Diskurs widerspiegelt.

Ein partizipativer Ansatz soll den Akteurinnen und Akteuren die Möglichkeit geben, die Form der Institutionalisierung ihres Dialogs selbst zu gestalten und in weiteren Schritten zu verstetigen. Thematisch baut das Projekt auf den im Rahmen von SuSi analysierten Schwerpunkten zum Themenkomplex Cyber-Sicherheit auf. Dazu zählen die gemeinsam erarbeiteten „Impulse für eine smarte und sichere digitale Gesellschaft“, als Ergebnis der Diskussionen der Denkwerkstätten aus dem Februar und Juni 2017 sowie den Erkenntnissen aus den sozialwissenschaftlichen Untersuchungen.

Auftraggeber: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Laufzeit: 01/2018-09/2018
Mitarbeiter: Kerstin Franzl, Ansgar Düben, Franziska Detsch
Projektpartner: Digitale Gesellschaft e. V.
Weiterer Auftragnehmer: Dr. Ben Wagner