Das Petitionswesen im internationalen Vergleich - nexus hat im Auftrag des Deutschen Bundestags ein Gutachten erstellt. Unser Bild zeigt einen Teil des markanten Reichtsgasgebäudes in Berlin - dem Sitz des Deutschen Bundestags. Foto: Dr. Holger Jansen/nexus Gutachten "Das Petitionswesen im internationalen Vergleich"

Das Petitionswesen hat sich im Laufe seiner langen Geschichte immer wieder verändert. So wurde es modernisiert und an neue Bedingungen angepasst. Das Petitionswesen wird zunehmend vom Medium Internet beeinflusst. Das Internet wirkt sich aus auf die Übermittlung, Veröffentlichung und Kommunikation über Petitionen.

Der vom Deutschen Bundestag im Jahr 2005 vorgenommene zweijährige Modellversuch "Öffentliche Petitionen", in dessen Rahmen Petitionen über das Internet öffentlich gemacht und diskutiert sowie Unterstützer geworben werden konnten, wurde durch das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) evaluiert. Die Evaluation sollte eingebettet sein in eine umfassendere Beschäftigung mit der Frage, zu welchen neuen Möglichkeiten, aber auch zu welchen Problemen der Einsatz des Internets im Petitionswesen führen könnte.

Im Rahmen der Evaluation erstellte das nexus Institut das Gutachten mit dem Titel "Das Petitionswesen im internationalen Vergleich unter besonderer Berücksichtigung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien", das sowohl in den TAB-Arbeitsbericht Nr. 127 "Öffentliche elektronische Petitionen und bürgerschaftliche Teilhabe" als auch die abschließende und zusammenfassende Publikation "Bürgerbeteiligung durch E-Petitionen" eingeflossen ist.

Auftraggeber: Deutscher Bundestag
Inhaltliche Betreuung: Büro für Technik-Folgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) im Rahmen des TA-Projekts "Öffentliche elektronische Petitionen und bürgerschaftliche Teilhabe"
Laufzeit: 05/2007 – 12/2007
Verantwortliche Mitarbeiter/innen: Dr. Birgit Böhm, Nicolas Bach, Jessica Reiter